Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
ÖBV online
ab 20 EUR Portofrei
www.buchservice.at finden sie ab sofort unter www.oebv.net
 
Allgemein

BUCHTIPP

 




Suche
Nationalsozialismus in Wien
Machtübernahme, Herrschaftssicherung, Radikalisierung, Kriegsvorbereitung 1938/39

von Gerhard Botz
Taschenbuch
736 Seiten; 235 mm x 154 mm
2018 Mandelbaum
ISBN 978-3-85476-564-6

34.00 EUR (inkl. USt.) 
Sofort verfügbar oder abholbereit

Langtext
Wie der Nationalsozialismus in jener Stadt, in der Hitler seine "Lehrjahre" verbracht hatte, an die Macht kam und sein Regime festigte, war lange Zeit ein Tabu der österreichischen Geschichte. Dieses Standardwerk beleuchtet "Anschluss", Herrschaftsausbau und Radikalisierung. Der Terror der SS und der Zugriff der "Reichsdeutschen" stießen in der österreichischen Hauptstadt nicht nur auf die eifrige Mitarbeit der einheimischen Nationalsozialisten, sondern auch auf eine rebellische Kleinbürgerbewegung, die sich in Begeisterung, Judenenteignung und Pogromen erging. Die in Wien einsetzende Radikalisierung hatte auch Rückwirkungen auf das ganze nationalsozialistische "Reich". Am Beispiel Wiens in den Jahren 1938 und 1939 zeigt Gerhard Botz das Funktionieren der nationalsozialistischen Machtübernahme und Herrschaftssicherung mit den alltäglichen Mechanismen der Kontrolle, Belohnung, Überzeugung und Maßregelung des Einzelnen und ganzer Gruppen. Dieses überarbeitete und ergänzte Standardwerk erscheint nun, 2018, aus Anlass des vor 80 Jahren erfolgten "Anschlusses" an das nationalsozialistische Deutsche Reich und hat seit seinem ersten Erscheinen nichts an Relevanz verloren.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Botz, Gerhard
GERHARD BOTZ (geb. 1941) war Professor für Zeitgeschichte an der Universität Salzburg, dann in Wien. Er gründete 1982 das Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft und leitete es bis 2017. Gerhard Botz gilt als einer der ausgewiesensten Kenner der Zeit des Nationalsozialismus. Er ist u.a. Autor von Gewalt in der Politik (1983) und Zeitgeschichte zwischen Politik, Biografie und Methodik (2017) sowie Mitherausgeber von Eine zerstörte Kultur. Jüdisches Leben und Antisemitismus in Wien (2002), Schweigen und Reden einer Generation (2007), Kontroversen um Österreichs Zeitgeschichte (2008) und Terror und Geschichte (2012).


Schlagworte
Fachbuch




















   Mein Konto Hilfe Wir über uns Links AGB Impressum Widerrufsrecht Datenschutz