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Miroloi
Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019 (Longlist)

von Karen Köhler
Hardcover
464 Seiten; 210 mm x 128 mm
2019 Hanser
ISBN 978-3-446-26171-6

24.70 EUR (inkl. USt.) 
Sofort verfügbar oder abholbereit

Langtext
"So eine wie ich ist hier eigentlich nicht vorgesehen." - Karen Köhlers erster Roman über eine junge Frau, die sich auflehnt. Gegen die Strukturen ihrer Gesellschaft und für die Freiheit

Ein Dorf, eine Insel, eine ganze Welt: Karen Köhlers erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse erzählt "Miroloi" von einer jungen Frau, die sich auflehnt: Gegen die Strukturen ihrer Welt und für die Freiheit. Eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte; ein Roman, in dem jedes Detail leuchtet und brennt.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Köhler, Karen
Karen Köhler hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater in ihrem Beruf gearbeitet. Heute lebt sie auf St. Pauli, schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Ihre Theaterstücke stehen bei zahlreichen Bühnen auf dem Spielplan. 2014 erschien ihr viel beachteter Erzählungsband "Wir haben Raketen geangelt". 2017 erhielt sie für ihren Roman "Miroloi" (Hanser 2019) ein Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds.

Besprechung
"Ein ganz und gar eigentümliches Buch, das mir wie ein Ohrwurm nicht aus dem Sinn geht. ... Ein Roman von bezwingender poetischer Schönheit und existentieller Wucht. ... Die tollste Inselgeschichte, meiner Meinung nach, seit Robinson Crusoe." Denis Scheck, ard druckfrisch, 15.09.19

"Dieser Roman überzeugt jedoch nicht allein durch seine Gesellschaftskritik, sondern auch dadurch, dass der Text seine ganz eigene Poesie und Sprachkraft entwickelt." Denis Scheck, WDR 2 Lesen, 15.09.19

"Eine mitreißende Geschichte von Menschwerdung und Selbstermächtigung gegen alle Widerstände." Nadja Erb, Frankfurter Rundschau, 12.09.19

"Köhlers lange Erfahrung als Theaterautorin kommt dem Roman spürbar zugute. Vor allem die langen Figurendialoge ziehen den Leser mitten hinein ins Geschehen, machen es zu einer glaubwürdigen Saga. Eine Gattung, die aufs Universelle zielt, aber vom Konkreten lebt. ... Vorgetragen in einer märchenhaften Sprache mit poetischen Wendungen mit "Tausendaugenmenge" oder "Wassertropfenspur" entfaltet sich Köhlers Roman zu einem politisch aktuellen Plädoyer für die Errungenschaften der Zivilisation, für Menschenwürde und Selbstbestimmung." Ursula März, Deutschlandfunk Kultur, 26.08.19

"Das archaische Tableau erinnert an 'Kassandra' und so wie die Erzählung von Christa Wolf ein Klassiker des Feminismus geworden ist, hätte auch der Roman von Karen Köhler mit seiner sprachlichen Wucht den drastischen Details das Zeug dazu. ... Ein packend erzähltes Stück Literatur, das seinen hohen Ton und seinen hohen Anspruch bis zum dramatischen Finale durchhält." Sabine Frank, MDR Kultur, 20.08.19

"Wie weit Menschen bereit sind, sich Gesetzen zu unterwerfen, auch wenn sie diese als falsch erachten, wann der Moment erreicht ist, in Opposition zur eigenen Umgebung zu treten, und wie hoch der Preis dafür dann ist, davon handelt dieser Roman." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.08.19

"Karen Köhler macht sich mit diesem Text stark für die politische Kraft der Erzählung. Sie klammert sich nicht an eine der aktuellen Debatten, sondern bemüht sich, einen eigenständigen Urtext zu erschaffen. Mit 'Miroloi' hat sie eine Parabel über die Freiheit geschrieben, die Raum lässt für die Gedanken des Lesers, in ihrem hoffnungsvollen Gesang." Lisa Kreißler, NDR Kultur, 15.08.19

"Ein ungewöhnliches Buch. ... 'Miroloi' knüpft nicht an die alltägliche Erfahrung an, und es verwendet für vieles, was uns gleichwohl bekannt vorkommt, eine eigene Sprache." Elke Schmitter, Der Spiegel, 12.08.19


Schlagworte
Fachbuch




















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