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Schauplatz Computerspiele
Schauplatz Computerspiele

von Herbert Rosenstingl; Konstantin Mitgutsch
278 Seiten; m. 45 Abb.; 216 mm x 155 mm
2009 Braumüller Lesethek
ISBN 978-3-99100-004-4

19.90 EUR (inkl. USt.) 
Versand- oder abholbereit innerhalb 48 Stunden

Hauptbeschreibung
Kinder ziehen vor dem Bildschirm scheinbar mit Maschinenpistolen und Raketenwerfern gegen Feinde los – dieser virtuelle Krieg bleibt jedoch Spiel. Sind Computerspiele nun böse? Oder sind sie auch gut?
So einfach und kurz lauten die Fragen, die viele Eltern und Erziehende, die Politik und die Medien beschäftigen. Schauplatz Computerspiele nimmt sich der Sorgen vieler insbesondere Nicht-Spielender zu dem brisanten und umstrittenen Thema ernsthaft an und eröffnet neue Perspektiven für einen produktiven Umgang mit der Problematik. Das Motto lautet dabei: „Von Vorurteilen und Mythen zu einem aufgeklärten und kritischen Verständnis“. Neben der Entmystifizierung werden allerdings gleichzeitig klare Verantwortungen angesprochen.

Das Buch Schauplatz Computerspiele eröffnet einen strukturierten und facettenreichen Einblick in die fremde und vielfältige Welt der digitalen Spiele. Es versteht sich als ein Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis, zwischen Mythos und Realität, zwischen den Problemen und Potenzialen. Neben grundlegenden Einsichten werden sowohl fragwürdige Themen wie Gewalt, Sucht und Altersangemessenheit, Faszination Spiel, wie auch förderliche und kulturelle Aspekte angesprochen. Es bleibt dabei aber nicht bei einer bloßen Beschreibung des Schauplatzes – vielmehr werden Anregungen geboten und es wird dort, wo es angebracht erscheint, auch Stellung bezogen und auf Chancen und Grenzen hingewiesen. Eindringlich appelieren die Autoren beispielsweise an Eltern, ihre Verantwortung besser und genauer wahrzunehmen. Denn gerade und auch am PC brauchen Kinder Unterstützung – mit klaren Regeln und Werten.

Langtext
Ein Schlüssel zur faszinierenden Welt der Computerspiele - und neue Einsichten und alternative Perspektiven auf ein neues Medium unserer Zeit: Die Medienpädagogen Konstantin Mitgutsch und Herbert Rosenstingl liefern einen informativen und praktischen Zugang zur digitalen Spielewelt und eine fundierte Auseinandersetzung mit Themen wie Gewalt in Spielen und Spielsucht. Mit hilfreichen Anregungen für Eltern und PädagogInnen!

Computerspiele und ihre möglichen Auswirkungen auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen erregen die Gemüter: Die einen üben sich in vorsichtiger Zurückhaltung oder strikter Ablehnung, andere sind schlichtweg begeistert. Während sich Spieler und Spielerinnen in scheinbar unkontrollierbar bunten virtuellen Welten tummeln, fehlt vielen Nicht-Spielenden, die ihnen über die Schulter schauen, jeglicher Zugang zu dieser Welt. Die Begeisterung für Computer- und Konsolenspiele erscheint ihnen fragwürdig, das Spielen selbst als reinste Zeitvergeudung. Diese polarisierende Kluft möchten die Medienpädagogen Konstantin Mitgutsch und Herbert Rosenstingl mit ihrem Buch verringern helfen. Sie bieten Eltern und Pädagogen Orientierungshilfen, zeigen auf, worin die große Faszination, eventuelle Gefahren oder sogar förderliche Aspekte des digitalen Spielens liegen und wie man diesen am besten begegnet.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Herbert Rosenstingl, geboren 1969 in Wien, ist ausgebildeter Freizeit- und Medienpädagoge. Er studierte an der Universität Wien sowie der Donau-Universität Krems, wo er einen Masterabschluss (MA) in „Applied Game Studies” erlangte. Für mehrere Jahre war er hauptberuflich in einer Jugendorganisation tätig. Seit 1994 ist er im österreichischen Jugendministerium beschäftigt und u.a. mit den Arbeitsschwerpunkten Neue Medien und Medienpädagogik betraut. Er leitet die im Jugendministerium eingerichtete Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (www.bupp.at). Herbert Rosenstingl ist Vater von zwei Kindern.

Konstantin Mitgutsch, geboren 1980 in Salzburg, ist promovierter Erziehungswissenschaftler. Er lehrt an der Universität Wien, der Universität Rostock und der Donau Universität Krems und ist freischaffender Medienpädagoge. Er studierte Pädagogik und Medienpädagogik an der Universität Wien und der Humboldt Universität zu Berlin. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Kompetenz- und Lerntheorien, Bildung und Medien sowie pädagogische Computerspielforschung

Zitat aus einer Besprechung
„Selten wurde die Debatte um die Bedeutung und die Auswirkungen – auch die möglichen negativen Aspekte – der Videospiele derart umfassend, sachlich und dennoch spannend und verständlich bereichert.” Gregor Kucera, DerStandard.at

„Eine fundierte und differenzierte Einführung in die Welt der Videospiele.” Nadja Igler, futurezone.ORF.at


Schlagworte
Fachbuch




















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