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Die Durchschnittsfalle

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Markus Hengstschläger

 

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Am besten nichts Neues
Am besten nichts Neues
Medien, Macht und Meinungsmache

von Tom Schimmeck
303 Seiten; 215 mm x 136 mm
2010 Westend
ISBN 978-3-938060-50-6

18.50 EUR (inkl. USt.) 
Versand- oder abholbereit innerhalb 48 Stunden

Kurztext / Annotation
Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen. Tom Schimmeck seziert die Misere der Öffentlichkeit. Sein Fazit: Die Medien drohen zu Handlangern derer zu werden, die sie kontrollieren sollten – mit fatalen Folgen für unsere demokratische Gesellschaft.

Langtext
Während Zeit und Geld ständig knapper werden, in den Redaktionen und Korrespondenzbüros immer weniger Leute die gleiche Menge an Arbeit machen, wächst in Wirtschaft und Politik die Macht und Zahl der Spin-Doktoren, PR-Consultants, Agendasetter, Werber, Imageberater, Marktforscher, Eventmanager und Mediencoaches. Meinungen und Stimmungen werden gegen Geld von Profis gemacht. Ihre perfekt designten Bilder und Botschaften zielen direkt auf die Massen. Der unabhängige Journalist ist nur noch Störfaktor. Tom Schimmeck, seit dreißig Jahren Journalist für führende Medien, beschreibt Mechanismen der Gleichschaltung und Ursachen der Misere. Seine Bestandsaufnahme unserer defekten Öffentlichkeit zeigt: Wenn wir nicht bald irgendwo zwischen Putin und Berlusconi landen wollen, brauchen wir mehr denn je eine unabhängige, kritische vierte Gewalt im Staat.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Tom Schimmeck schreibt als freier Redakteur für SZ, GEO, Stern, profil und Sports. Er ist Mitbegründer der taz und war Redakteur bei Tempo und beim Spiegel. 2007 erhielt er den Otto-Brenner- Preis, 2009 den Deutschen Sozialpreis. Er lebt in Kuesten im Wendland.

Besprechung
"Wenn man seine Texte liest, denkt man sich: Karl Kraus ist ja eigentlich tot, Kurt Tucholsky auch. Tom Schimmeck erinnert an sie, an die ganz Großen unseres Metiers. Aber Schimmeck ist Schimmeck. Er ist er selber. Er ist Essayist, er ist Kommentator, er ist auch Prophet." (Süddeutsche Zeitung)

"In der Tradition von Kurt Tucholsky messerscharf beobachtet, humorvoll und schonungslos direkt rechnet Schimmeck mit deutschen und österreichischen Medien ab Besser kann man die Entwicklung unserer Medienlandschaft nicht abbilden." (Profil)

Zitat aus einer Besprechung
»Wenn man seine Texte liest, denkt man sich: Karl Kraus ist ja eigentlich tot, Kurt Tucholsky auch. Tom Schimmeck erinnert an sie, an die ganz Großen unseres Metiers. Aber Tom Schimmeck ist Tom Schimmeck. Er ist er selber. Er ist Essayist, er ist Kommentator, er ist auch Prophet.« Heribert Prantl


Schlagworte
Fachbuch




















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