| Allgemein |
 |
|
|
|
 |
Eine kurze Geschichte der Spekulation
 | Eine kurze Geschichte der Spekulation Mit e. neuen Vorw. v. Uwe Jean Heuser
von John K. Galbraith 122 Seiten; 218 mm x 129 mm 2010 Eichborn ISBN 978-3-8218-6511-9
| 15.40 EUR (inkl. USt.) | | | Sofort verfügbar oder abholbereit |
| Langtext "Erst wenn die Spekulation platzt, kommt die Wahrheit ans Licht." J. K. Galbraith In Finanzdingen haben wir ein extrem kurzes Gedächtnis, konstatierte der amerikanische Ökonom J. K. Galbraith schon 1990. Seine scharfe Analyse zeigt, nach welchen psychologischen Regeln die Finanzmärkte funktionieren.Spekulationswellen enden mit tödlicher Sicherheit im Crash. Das sagt einem der gesunde ökonomische Menschenverstand. Aber warum lassen sich trotzdem zahllose Anleger stets aufs Neue von abenteuerlichen Gewinnversprechen blenden und hinters Licht führen? John Kenneth Galbraith arbeitet mit Witz und lässiger Souveränität die Gemeinsamkeiten der großen spekulativen Perioden in den letzten Jahrhunderten heraus. Er beschreibt die massenpsychologischen Mechanismen, die Euphorien entstehen lassen, und wie man sie erkennt. Uwe Jean Heuser nimmt den Faden kongenial auf und ergänzt in seinem Vorwort die Einschätzung der jüngsten Finanzkrise.
Biografische Anmerkung zu den Verfassern John Kenneth Galbraith wurde als Kind schottischer Siedler 1908 in Iona Station am Eriesee in Kanada geboren. Er war amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Diplomat, Berater des Präsidenten John F. Kennedy, Sozialkritiker und Schriftsteller. 2006 starb er in Cambridge/ Massachusetts. Veröffentlichungen (Auswahl): The Affluent Society (1958), Money, Whence It Came, Where It Went. (1975), A life in our times (1981), he Triumph. A novel of modern diplomacy. Sinclair-Stevenson, London (1994).
Besprechung Ratgeber für den schnellen Erfolg an der Börse gibt es viele - doch die wenigsten werden zum Klassiker. Anders ist es mit John K. Galbraith, der die historischen Fehler der Spekulanten griffig wie witzig aufarbeitet - unterhaltsam auch für diejenigen, die lieber die Finger von Aktien lassen.(Peter Lausmann, Rhein Zeitung, 13. April 2010)
Textauszug "Der spekulative Vorgang Dass die freie Marktwirtschaft immer wieder zu spekulativen Phasen neigt, wird allgemein anerkannt. Diese großen und kleinen Vorgänge, bei denen es um Banknoten, Wertpapiere, Immobilien, Kunstwerke und andere Vermögenswerte oder Objekte geht, sind im Verlauf der Jahre und Jahrhunderte ein Bestandteil der Geschichte. Was bisher nicht ausreichend untersucht worden ist, das sind die diesen Vorgängen gemeinsamen Merkmale, die Elemente, die ihre sichere Wiederkehr anzeigen und damit den beachtlichen praktischen Nutzen besitzen, zu ihrem Verständnis und ihrer Vorhersagbarkeit beizutragen. Feste Regeln und ökonomische Kenntnisse eher orthodoxer Provenienz können den Einzelnen und die Finanzwelt nicht schützen in Phasen, in denen sich wieder Euphorie einstellt und allgemeine Verwunderung über den Anstieg der Kurse und Preise und des Wohlstands verbreitet. Die Jagd, mit dabei zu sein, treibt die Preise in die Höhe, und am Ende steht der Zusammenbruch mit seinen unangenehmen und schmerzlichen Nebenwirkungen. Einen Schutz dagegen gibt es nur, wenn man sich ein klares Bild von den Besonderheiten dieser Fluchtbewegungen gemacht hat, die - vorsichtig formuliert - in den Massenwahn führen. Nur dann nimmt der Investor die Warnsignale ernst und hat die Chance, sich zu retten.Es gibt jedoch wenige Bereiche, in denen solche Warnungen so ungern gesehen werden. Zunächst einmal wird es heißen, das seien Angriffe auf die wunderbare Vermehrung des Reichtums, hinter denen entweder mangelhaftes Verständnis oder hemmungsloser Neid steckten. Am Ende wird sich jedoch die Überzeugungdurchsetzen, dass darin der Mangel an Vertrauen in die dem Markt eigene Vernunft zum Ausdruck komme. Die offenkundigeren Merkmale des spekulativenVorgangs sind für jeden zu erkennen, der sich um
| Schlagworte
|
|
 |
| Fachbuch |
 |
|
|









|