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Wie man ein Land in den Abgrund führt
 | Wie man ein Land in den Abgrund führt Die Geschichte von Islands Ruin
von Einar Mar Gudmundsson 206 Seiten; 2010 Hanser ISBN 978-3-446-23510-6
| 17.40 EUR (inkl. USt.) | | | Versand- oder abholbereit innerhalb 48 Stunden |
| Langtext Mit der Finanzkrise brach Islands heile Welt zusammen. Banken wurden verstaatlicht, der Staat selbst stand kurz vor dem Bankrott. Einar Már Gudmundsson sah den plötzlichen Reichtum seiner Landsleute von Anfang an mit Misstrauen. In einer glänzenden literarischen Polemik rechnet er jetzt mit jenen Typen ab, die sich von der Politik verabschiedeten, nur noch vom Tinnef neureicher Millionäre träumten und das Schicksal einer ganzen Gesellschaft den Kräften des Marktes anvertrauten. Gudmundssons zornige Abrechnung liefert die Argumente gegen alle, die nichts lernen wollen. Denn die kleine Insel Island liegt nicht irgendwo, Island ist eigentlich überall.
Biografische Anmerkung zu den Verfassern 1954 in Island geboren, lebt der preisgekrönte Autor zahlreicher Gedichtbände und Romane mit seiner Familie immer noch im Reich der Geysire und Vulkane.
Besprechung "Ein poetischer Wutanfall." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 22.03.10
"Kein weltfremder Prophet aber muss man sein, um nach der Lektüre sagen zu können: Fortsetzung folgt." Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 27.05.10
"Wer sich für Island, seine Gesellschaft und ihre Persönlichkeiten interessiert, dem wird die Lektüre Gewinn bringen." Philipp Boerger, Deutschlandfunk, 10.05.10
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