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Bank-Räuber
 | Bank-Räuber Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben
von Leo Müller 383 Seiten; 219 mm x 145 mm 2010 Econ ISBN 978-3-430-20092-9
| 20.60 EUR (inkl. USt.) | | | Versand- oder abholbereit innerhalb 48 Stunden |
| Kurztext / Annotation Schuld am großen Crash sind nicht die Amerikaner. Tatsächlich sind Betrug, Veruntreuung, Täuschung und Bilanzmanipulation in der deutschen Bankenwelt beson ders ausgeprägt: Mehr als ein Fünftel der weltweit gehandelten Schrottpapiere haben deutsche Geldinstitute in ihren Bilanzen verschleiert – mit Hilfe von Politikern und Behörden.
Langtext Anhand vertraulicher Bankdokumente und geheimer Regierungspapiere erzählt Leo Müller kenntnisreich und lebendig die wahre Geschichte des Crashs. Sie ist das Werk eines kriminellen Kartells, das systematisch alle Kontrollen und Gesetze ausschaltete. Die toxischen Werte im Umfang von 816 Milliarden Euro übersteigen die jährlichen Steuereinnahmen bei weitem. Der große Raubzug wird zigtausende Arbeitsplätze vernichten, den Niedergang des deutschen Finanzplatzes besiegeln und die Bürger auf Generationen belasten. »Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?« Bertolt Brecht »Nirgendwo auf der Welt, auch nicht in Amerika, haben sich Banken mit größerer Bereitschaft in unkalkulierbare Risiken gestürzt.« Günter Verheugen, deutscher EU-Kommissar
Biografische Anmerkung zu den Verfassern Leo Müller, geboren 1959, war investigativer Fernsehreporter für den "WDR" und "Stern TV" und danach als "Stern"- Redakteur mitverantwortlich für politische Enthüllungen (Barschel, Möllemann,"Schubladen-Affäre", Stasi-Morde, illegale Rüstungsexporte). Seit vier Jahren arbeitet er bei der Schweizer Wirtschaftszeitung "CASH".
Besprechung "Eine gelungene Generalabrechnung mit nahezu allen wichtigen deutschen Finanzakteuren" (Welt am Sonntag, 07.03.2010)
"Mit einer überwältigenden Fülle von Belegen führt Müller den Nachweis, dass der deutsche Anteil an der globalen Finanzkrise dem amerikanischen in nichts nachsteht - eine Lektüre, bei der selbst dem informierten Leser zuweilen der Atem stockt." (Der Tagesspiegel, 19.4.2010)
"Eine kritische Aufarbeitung der internationalen Finanzkrise und schonungslose Abrechnung sowohl mit Bankmanagern als auch mit Politikern" (Deutschlandradio Kultur, 02.05.10)
"Ein wenig schmeichelhaftes Sittengemälde von Banken und Politik" (Süddeutsche Zeitung, 10.05.10)
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